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 Kazuo Shizumi

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AutorNachricht
Kazuo
Moderator
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Anmeldedatum : 22.03.18

BeitragThema: Kazuo Shizumi   Fr 11 Mai 2018 - 17:26


Kazuo

Love can't be controlled, but it's easily abused

Allgemeines

» Nachname: Shizumi ("Ruhiges Wasser")
Für eine Familie, die in einem verschlafenen, kleinen Fischerdorf aufwuchs, mag der Name, der von Ruhe spricht und eine Verbindung zum Wasser hat, durchaus passen. Kazuo verlor mit der Zeit allerdings den Bezug zu diesem Namen, weshalb sie ihn selten nutzt. Und wenn sie ihn hört, rüttelt er nur bittere Erinnerungen in ihr wach.
» Vorname: Kazuko ("Kind des Friedens")
Kazuo wurde in Zeiten des Kriegs und der Unsicherheit geboren. Man war der Willkür der grossen Reiche ausgesetzt und musste sich ihrem Willen beugen, wenn man zu leben wünschte. Mit ihrem Namen wurde ihr der Wunsch ihrer Eltern mit auf den Weg gegeben, in Frieden leben zu können.
» Spitzname: Kazuo ("Frieden", "starke, mutige Person")
Während der Namensteil "Kazu" wie auch bei ihrem richtigen Namen für Frieden steht, steht das "O" nun für eine starke und mutige Person, oder aber er deutet das männliche Geschlecht an. Weiter ist es der Name ihres Vaters gewesen, den sie auf diese Weise in Ehren halten möchte. In Kirigakure ist sie offiziell als Kazuo registriert, weshalb dies wohl mehr als nur ein Spitzname ist. Heute weiss kaum mehr eine Person, dass es sich bei diesen Namen nicht um ihren Geburtsnamen handelt.
» Geburtstag & Alter: 15. November 174 n.N.G. & 45 Jahre alt
Kazuo war in die Kriegszeit hineingeboren worden, zwar wurden die Kampfhandlungen nach dem Jahre 170 eingeschränkt, doch die Unterdrückung durch die grossen Reiche und der Missbrauch von einfachen Dörfern und deren Ressourcen für ihre Kampfhandlungen blieb weiter die bittere Wahrheit. Für Kazuo war es in ihren Kindertagen unbegreiflich gewesen, wie die Shinobi den gewöhnlichen Bürgern so viel abverlangen konnten, immer unter dem Deckmantel, dass dies der Preis für ihren Schutz sei. Sicherlich hat die nun etwas ältere Dame schon viel gesehen, jedoch konnte sie sich nicht von diesem Bild und dieser Situation lösen.
» Geburtsort/Wohnort: Belena/Tanigakure
In Belena kam Kazuo zur Welt und verbrachte dort die ersten sieben Jahre ihres Lebens. Danach zog sie nach Kirigakure, wo sie blieb bis sie 20 Jahre alt war. Dann verliess sie es und war lange Zeit an keinen festen Ort gebunden. Sie reiste und fühlte sich bald schon an keinem Ort mehr heimisch. Erst etwa in einem Alter von 38 Jahren liess sie sich nieder und gründete das Dorf Tanigakure. Zwar ist sie selbst oft auf Missionen unterwegs, doch ist ihr dieses Dorf eine neue Heimat geworden.
» Beruf/Rang: Shinobi/A-Rang Nukenin
Sicherlich ist Kazuo eine ausgezeichnete Kunoichi. Sie besuchte die Ninja-Akademie in Kirigakure und erreichte in diesem Dorf den Rang eines Chuunin. Weiter wurde sie zum Iryōnin ausgebildet und begann dort die ersten Fūinjutsu's zu lernen. Im Alter von 20 Jahren wurde sie dann als A-Rang Nukenin klassifizierten. Bis heute ist sie eine gesuchte Verbrecherin und würde ein ordentliches Kopfgeld abgeben. Sie verriet Kirigakure, entführte einen äusserst fähigen Jonin, dessen verbleib lange Zeit unbekannt blieb, bis man seine Leiche vor den Toren des Dorfes fand. Auch schrieb man ihr das Verschwinden einiger Shinobi zu. Wirklich nachgewiesen ist jedoch lediglich das unerlaubte Verlassen des Dorfes. 
Don't dare
to look down
on someone
who can
beat you up
» Aussehen: 146 cm | 49.8 kg | schwarzes Haar | rote Augen
Kazuo ist klein. Ein Fakt, der kaum zu übersehen ist, denn sie misst gerade mal eine Körpergrösse von 146 Zentimetern. Dadurch wird sie oft und gerne etwas, wenn nicht sogar sehr viel jünger geschätzt, wohl würde sie auf den ersten Blick niemand über ein Alter von 20 Jahren schätzen. Dies liegt allerdings nicht nur an ihrer Grösse. Ihre zarte Erscheinung, ihr wildes Haar und vor allem ihre makellose, porzellan weisse Haut tun das Übrige. Letztere weist nur an den Wangen eine Veränderung auf, nämlich schält sie sich dort in schuppenartigen Fetzen ab, als würde sie sich gerade häuten. Das blütenreine Weiss steht im Kontrast zum Schwarz ihres Haars, das sie wohl komplett verhüllen könnte und ihr bis zum Boden reicht. Aus praktischen Gründen trägt sie es daher als Pferdeschwanz, gebunden mit einem langen, roten Band, und schneidet sich vorne einen oft nicht ganz so ebenmässigen Pony. Dennoch ist die leicht gewellte Mähne kaum zu bändigen. Etwas Farbe geben ihre stechend roten Augen, deren schwarze Pupillen zu senkrechten Schlitzen verzogen sind, die sich bei schlechtem Licht weiten. Dies verleiht ihrem Blick etwas bedrohliches. Sie sind damit wohl das einzige, welche man durchaus als unheimlich deuten könnte. Ihr Gesicht ist nämlich wiederum ziemlich rundlich, was ihr etwas kindliches verleiht. Ihre Figur kann als durchaus weiblich beschrieben werden. Sie besitzt eine schmale Taille über einem etwas breiteren Becken. Ihre Brüste sind nicht überragend gross, allerdings durchaus sichtbar, obwohl ihr Oberkörper für gewöhnlich mit einem schwarzen, kimonoartige Mantel verhüllt ist. Er ist lang genug, um Arme samt Hände komplett in weiten Ärmeln zu verschlucken und der hohe Kragen lässt keinen Einblick auf ihr Dekolletee. Ganz im Gegensatz dazu stehen ihre Beine, die lediglich mit filigranen, schwarzen Bändern geschmückt sind, welche jedoch mehr offen lassen, als sie verdecken. Der Mantel lässt sogar den Blick auf ihr knappes, weisses Unterkleid. Dazu trägt sie flache, leichte Schuhe.

Charakter

Trocken | Kühl | Beherrscht | Stur | Bitter | Lösungsorientiert

Wenngleich ihr Aussehen auf ein 15 jähriges Mädchen schliessen lässt, ihr Charakter tut dies auf jeden Fall nicht. Sie ist trocken, kontrolliert und resolut, wann immer man sie sieht. Sie redet über den Tod von tausenden wohl eben so wie über das schöne Wetter und so manch einer würde sagen, dass sie innerlich bereits tot scheint. Diese Einschätzung würde Kazuo jedenfalls als passend bezeichnen, denn ihr Wille zu leben hing mehr als einmal am seidenen Faden. Dennoch verbirgt sie ein grosses Verantwortungsbewusstsein, dass es ihr verbietet, sich solchen Gedanken hinzugeben. Auch ist sie eine sehr mitfühlende Person, deren Anliegen es ist, sich die Sorgen anderer anzuhören und sie zu ihren eigenen zu machen. Vielleicht ist es dies, was ihrem Leben einen Sinn verleiht. Wohl ist sie aber besser darin, physische Unterstützung zu leisten, als jemanden emotional aufzubauen. Sollte sie auf das Thema Liebe und Gefühle angesprochen werden, wird man einen Einblick in die Schwärze und Bitternis ihrer Seele erhalten, denn die Opfer, die sie auf ihrem Weg zurückliess, verfolgen sie bis jetzt. Das Gleiche gilt, sollte man ihr ein Kompliment machen wollen. Ihre Einstellung ihr selbst gegenüber ist eisern und düster. All ihre Bemühungen werden niemals aufwiegen, was sie anderen Menschen angetan hat, so ihre Überzeugung. Sinnlos mit ihr darüber zu diskutieren. Ohnehin ist die Dame eher wortkarg, wenn auch nicht auf den Mund gefallen. Sollte die Situation es erfordern, kann sie ohne Punkt und Komma reden. Sie zu unterbrechen könnte sie zudem dazu Reizen, der entsprechenden Person, ein Siegel aufzudrücken, das ihm das Sprechen verunmöglicht. In das Ausübung ihrer Fähigkeiten kommt ihre grausame Seite zum Vorschein. Während das Leid einer anderen Person sie scheinbar unberührt lässt, verspürt sie eine gewisse Freude an der Demonstration ihrer Künste, deren Entwicklung sie Jahrzehnte ihres Lebens widmete. Man könnte sie sogar als angriffslustig bezeichnen, wenngleich sie sich nicht dazu hinreissen lassen würde, einen Kampf zu beginnen, für den ihr die Zeit oder die Mittel fehlen. Während sehr offensichtlich ist, was sie mag, kann sie auch relativ strikt sagen, wenn sie sich für etwas nicht interessiert und missachtet dabei jegliche Regeln der Höflichkeit. Ohnehin bindet sie sich nicht unbedingt an irgendwelche Nettigkeiten. Sollte man sich also auf aufmunternde Worte beim Training hoffen, dann wird man wohl enttäuscht werden. Kazuo ist nicht unbedingt eine einfühlsame Persönlichkeit, sie mag die menschliche Psyche zwar in der Theorie verstehen, doch schafft sie es doch meistens, genau das Falsche zu sagen. So manch einer könnte wohl meinen, dass sie dies beabsichtigt. Vielleicht ist dies noch nicht einmal so falsch. Der Gedanke, dass sich jemand emotional an sie bindet, bereitet ihr Unbehagen.

» Stärken & Schwächen:
» Lösungsorientiert
» Resolut
» Pünktlich
» Intelligent
» Stur & Direkt
» Von Schuldgefühlen begleitet
» Friert schnell & erkältet sich deswegen oft
» Bindungsprobleme

» Vorlieben & Abneigungen:
» Komplexe Dinge
» Starke Gegner
» Herausforderungen
» Gewitter & Regen
» Training
» Ruhe
» Heisse Getränke, zB. Tee
» Unnötig komplexe Dinge
» Krieg
» Kälte
» Gefühlsduselei & Emotionalität
» Schmeicheleien
» Warten
» Hausarbeit

Kontakte

» Familie:
Mutter - Akina Shizumi - Lebend - 69 Jahre alt - Näherin - Kirigakure
Akina war und ist eine gutherzige Person, die für ihre Tochter alles getan hätte, doch die Bitternis über den frühen Tod ihres Mannes und das ungeklärte Verschwinden ihrer Tochter, hinterliessen ihre Spuren. Sie bereut zu tiefst, dass sie ihr kleines Mädchen auf die Ninja-Akademie gehen liess, wenngleich diese darauf bestanden hatte und gibt sich die Schuld an ihrem Werdegang, ohne zu wissen, weshalb Kazuo das Dorf verriet und wie sie verblieben ist. Manchmal fragt sich Akina wohl auch, ob sie überhaupt noch lebt, denn in den letzten 25 Jahren gab es kein Lebenszeichen ihrer Tochter. Viel ist der Näherin also nicht geblieben, weshalb sie sich trotz ihres Alter wohl auch noch verzweifelt an ihre Arbeit klammert.

Vater - Kazuo Shizumi - Verstorben mit 31 Jahren - Fischer
Kazuo's Vater, deren Name sie nach seinem unverhofften Ableben übernahm, um ihn zu Ehren und dafür zu sorgen, dass sie ihn niemals vergisst, war ein Fischer aus Belena gewesen. Er hatte kaum je ein anderes Dorf gesehen und war nur Tag für Tag zur See gefahren, um sich seinen Unterhalt zu verdienen. Akina und seine Tochter waren für ihn sein Grund zum Leben gewesen und er hatte sie beide aus tiefstem Herzen geliebt, weshalb er wohl auch nicht das Risiko eingegangen war, sich gegen die Shinobi zur Wehr zu setzen, die gefordert hatten, in den Fischerbooten Waren für die militärischen Stützpunkte zu schmuggeln. Durch das zusätzliche Einkommen und die Kooperation erhoffte er sich, heil aus der Sache herauszukommen und seiner Familie damit einen Gefallen zu tun. Der Feind bekam bald schon Wind und liess das Boot mit Fischer im Meer verschwinden. Was genau passiert ist, blieb ein Geheimnis der See.

» Anderes:
Geliebter - Izuma Ito - Verstorben mit 44 Jahren - Jonin aus Kirigakure
Izuma war ein Genie in vielerlei Hinsicht. Er mochte knapp ein Jahrzehnt älter als Kazuo gewesen sein, doch seine Fähigkeiten und sein Wissen zogen die junge Kunoichi in seinen Bann und liessen sie kaum mehr los. Er schien für jede Frage eine Antwort zu haben und so fragte Kazuo, deren Neugierde damals kaum gestillt werden konnte, bis sie völlig an seinen Lippen hing. Sie konnte sich mit seiner Weltanschauung identifizieren, denn er gab vor, nach Frieden zu streben und den Krieg hinter sich lassen zu wollen. Wohl hatte er bereits früh damit begonnen, das Blaue vom Himmel herunter zu lügen, doch Kazuo war naiv genug gewesen, seinen Worten zu vertrauen und sich immer weiter von den Überzeugungen des Dorfes wegführen zu lassen. Sie begannen Zeit ausserhalb des Trainings zu verbringen und ohne dass sie es wirklich merkte, war ihr Izuma wichtiger als alles andere. Sogar wichtiger als ihre Mutter, mit der sie sich ohnehin kaum zu reden traute, um sie nicht zu enttäuschen, oder ihr Angst zu machen. Und auch wenn er im späteren Verlauf Handlungen von ihr verlangte, die jeglichen Grundsätzen widersprachen, so war sie geblendet von ihrem Glauben, dass er die Welt zu einem besseren Ort machen könnte, dass er die Lösung für das Problem sei, das einst ihren Vater tötete. Mit ein paar Küssen und sanften Berührungen wurde sie zu Wachs in seinen Händen, der sich formen liess, wie es ihm beliebte.
Erst als sie beide ein Kind erwarten sollten und Kazuo um die Sicherheit und Gesundheit ihres Kindes bangen musste, wurde ihr klar, dass sie keine Bedeutung für ihn hatte. Dass all ihr Handeln unrecht gewesen war und sie die volle Verantwortung dafür trug, weil sie ihn nicht aufgehalten hatte. Und selbst jetzt noch, trauert sie ihrer Liebe nach. Sein Tod, wenngleich durch ihre eigene Hand herbeigeführt, hinterliess ein Loch, das sie nicht zu füllen wünscht, denn ein zweites Mal würde sie es wohl nicht schaffen, ihre Liebe zum Wohle Anderer zu opfern.

Hintergründe

» Hoffnungen & Ziele:
Lange Zeit wünschte sich Kazuo ihren eigenen Tod, um ihrem Leiden ein Ende zu setzen. Doch je länger sie dem Versuch nachging, desto bewusster wurde ihr, dass sie zu viel Schmerz bereitet hat, um nun den einfachen Weg zu wählen. Schuld ist, was sie leitet und sie zum Leben zwingt. Eine Schuld, deren Begleichung sie für unmöglich hält. Und während sie früher einen Ort erschaffen hatte, an dem Leute höllische Qualen erleiden mussten, ist es nun ihr Wille einen Ort zu erschaffen, der Frieden und Sicherheit bedeutet. Ganz ihrem ursprünglichen Wunsch entsprechend, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, der nicht von Krieg und Macht regiert wird.

» Eckdaten:
00 Jahre-Geburt in Belena
07 Jahre-Tod ihres Vaters, vermutlich durch Shinobi getötet
07 Jahre-Umzug nach Kirigakure
07 Jahre-Eintritt in die Akademie
12 Jahre-Ernennung zum Genin
12 Jahre-Beginn ihrer Ausbildung zum Iryōnin
16 Jahre-Abschluss ihrer Iryōnin Ausbildung
16 Jahre-Ernennung zum Chuunin
17 Jahre-Beginn ihrer Fūinjutsu Ausbildung
20 Jahre-Verlässt mit Izuma Kirigakure & wird zum A-Rang Nukenin
23 Jahre-Vertragsabschluss mit der Familie der Schlangen
35 Jahre-Wird schwanger, zweifelt aber an der Behandlung von Izuma
35 Jahre-Tötet ihr Kind & Izuma
38 Jahre-Gründet Tanigakure
39 Jahre-Gründet Kuragari

» Vergangenheit:
Kazuo wurde als Kazuko Shizumi in eine Fischer-Familie hineingeboren. Weder ihr Vater noch ihre Mutter waren Shinobi gewesen, oder hätten sich dieses Schicksal für ihre einzige Tochter gewünscht. Sie verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Belena. Stille zeichnete sie als Kind aus, denn nicht einmal bei ihrer Geburt schrie sie, weshalb ihre Eltern sehr um ihre Gesundheit besorgt waren. Und auch ihre Augen blieben lange Zeit geschlossen. Einen physiologischen Grund dafür fand man aber nicht. Dennoch sorgte dies dafür, dass ihre Mutter sie lieber bei sich zuhause behielt, als sie draussen mit anderen Kindern spielen zu lassen. Die Nachkriegszeit liess allerdings auch kaum Freude bei den Erwachsenen zu. Diese Stimmung beeinflusste das junge Mädchen sehr und noch immer war Ruhe, jenes Wort, welches sie am besten beschrieb. Oft entschuldigte sich ihre Mutter für ihre Übersorge und meinte, dass sie wohl glücklicher wäre, wenn sie raus zum Spielen gehen dürfe. Doch das Kind erwiderte nur unermüdlich, es sei glücklich. Bald schon langweilte sich Kazuo, weshalb sie damit begann ihrer Mutter bei der Hausarbeit zu helfen. Sie entwickelte sich zu einem fleissigen Kind, welches jedoch selten auch nur ein Lächeln zeigte. Damals wurden Fischerboote zum unauffälligen Transport von Waffen genutzt, um nicht gegen die Friedensvereinbarungen zu verstossen. Kazuo fand es ungerecht, dass die Shinobi alles von den Dorfbewohnern fordern konnten, nur weil sie Angst und Schrecken verbreiteten. Als sie schliesslich ihr achtes Lebensjahr erreichte, blieb ihr Vater auf See verschollen, womit die Familie ihre Lebensgrundlage verlor. Ihre Mutter zerbrach an diesem Verlust, während Kazuo versuchte jener Fels in der Brandung zu sein, der zuvor ihr Vater gewesen war. Sogar seinen Namen nahm sie zu diesem Zweck an. Sie verliessen ihre Heimat gemeinsam, um sich in Kirigakure ein neues Leben aufzubauen. Akina hielt die kleine Familie als Näherin über Wasser, während Kazuo darauf bestand, die Laufbahn eines Shinobi einzuschlagen. Sie wollte die Ungerechtigkeit dieser Welt beenden. Und so lernte sie sehr fleissig, weshalb sie es trotz des späten Eintritts in die Akademie schaffte, mit zwölf zu einem Genin ernannt zu werden. Bereits als Genin begann sie ihre Ausbildung zum Iryōnin, denn um die Welt gerechter zu machen, wollte sie nicht auf Gewalt, sondern auf Schutz und Heilung setzen. Sie wurde rasch zu einer geschätzten Ergänzung für Teams mit heiklen Missionen, aber auch ihre Hilfe im Krankenhaus Kirigakure's wurde dringend gebraucht. Sie erlangte mit der Zeit den Ruf eine fähige Heilerin zu sein und wurde mit 16 Jahren zum Chuunin ernannt. Dies zog die Aufmerksamkeit eines Jonin auf sie, der nach einem fähigen Schüler suchte und ihn in ihr fand. Mit 17 Jahren also nahm er sie als Schülerin auf, um ihr die Grundlagen der Siegelkunst weiterzugeben. Kazuo distanzierte sich emotional von ihrer Mutter, je stärker sie wurde und desto schrecklicher und blutiger ihre Taten wurden. Sie konnte nicht mit dem Gedanken leben, Akina zu sagen, dass sie eine Mörderin grossgezogen hatte. So wurde der Jonin, unter dem sie lernte, immer mehr zur wichtigsten Bezugsperson ihres Lebens. Sie verliebte sich in diesen geheimnisvollen Mann, dessen Motive sie damals noch nicht verstanden hatte.
Mit 18 Jahren führte sie schliesslich eine hochkomplexe Operation durch, obwohl die Erfolgschancen unter 30% lagen und die behandelnden Ärzte dem Shinobi davon abgeraten hatten. Kazuo hatte Erfolg, doch ihr Ruf erhielt einen Knacks. Sie hatte aus eigenem Antrieb und entgegen der Anordnung ihrer Vorgesetzten gehandelt und somit das Leben eines Menschen gefährdet. Izuma stand allerdings hinter ihrer Entscheidung und konnte eine Strafe für ihre Taten abwenden. Damit hielt er ihr ganzes Vertrauen in seinen Händen, das er gezielt dazu nutzte, um einen Keil zwischen sie und das Dorf zu treiben. In den folgenden zwei Jahren wurde ihr stets auf die Finger geschaut und sie wurde kaum noch für interessante Missionen eingesetzt, weshalb ihr Unmut dem Dorf gegenüber wuchs. Es war daher ein Leichtes, die 20 Jährige davon zu überzeugen, dass sie mehr für den Frieden der Welt tun könnte, wenn sie das Dorf hinter sich liesse. Sie ging mit ihrem Sensei und bereute lediglich den Verrat an ihrer Mutter. Ihr Sensei täuschte jedoch eine Entführung seiner eigenen Person durch Kazuo vor, was ihr eine sichere Rückkehr ins Dorf verunmöglichen sollte.

Mit Izuma reiste sie von Ort zu Ort und erhielt von ihm oft Aufträge, die gegen ihre Überzeugungen waren. Jedoch vertraute sie seinen Worten. Er würde diese Welt in eine friedliche Zukunft führen, koste es, was es wolle. Doch der Preis war viel zu hoch. Kazuo entführte bereitwillig Menschen jeden Alters, meist Kinder, nutze ihre Körper und Fähigkeiten für Experimente und Forschungen, quälte und folterte sie, bis sie freiwillig den Tod wählten, oder an der Behandlung erlagen. Sie wusste, was sie ihnen antat. Sie konnte ihre Schmerzen förmlich am eigenen Leib spüren und doch, es war der Wunsch ihres Sensei's, des Mannes, den sie liebte und an den sie ihr Leben und ihre Treue verloren hatte. 15 Jahre lang war sie für eine säuberlich ausgewählte Gruppe von Menschen das Gesicht der Hölle auf Erden. In dieser Zeit verbesserten sich ihre Fähigkeiten drastisch, vor allem was ihr medizinisches Wissen anbelangte. Weiter schloss sie in dieser Zeit auch ihren Vertrag mit der Familie der Schlangen ab und veränderte nach und nach ihren eigenen Körper. Sie wollte nützlich sein für den Mann, zu dem sie immer aufsah. Dessen Fähigkeiten sie studierte, wie die Schritte und Bewegungen, die ihm vielleicht selbst nicht einmal bewusst waren. Sie kannte ihn auswendig. Sie war besessen. So sehr, dass sie nicht einmal merkte, wie wenig er sich mit ihr beschäftigte. Er war ihr Licht und sie war sein Schatten. Als sie jedoch mit 35 Jahren ein Kind erwartete, begann er ein seltsames Interesse an ihr zu entwickeln, dass sie zunächst mit ehrlicher Zuneigung verwechselte. Er verabreichte ihr Medizin, die das Kind stärken sollten und setzte sie bei Untersuchungen manchmal ausser Gefecht. Kazuo aber verstand, was er zu tun gedachte und erkannte auch, was für ein Monster in ihr wuchs. Zunächst versuchte sie mit ihm zu reden, doch ihre Worte erreichten ihn nicht. Und so tötete sie das Wesen, den Parasiten in ihrem Bauch. Für nur eine Sekunde war sie stark genug gewesen, um ihr eigenes Kind zu töten und sie war auch bereit gewesen, ihr eigenes Leben zu lassen. Izuma aber hatte andere Pläne für sie, seine kleine Marionette, der er jedoch nie genügend Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Er zeigte ihr, dass es ihre Pflicht war, für die Experimente zu sorgen, denn ohne sie wäre ihr Tod absehbar. Diese Aufgabe liess sie leben und schürte den Hass auf den Mann, den sie liebte. Und so plante sie sein Ende. Ein Jahr benötigte sie dafür, denn er war ihr in fast jeder Hinsicht überlegen. Sie entwickelte ein Jutsu, ein Fluch-Siegel, das ihn scheinbar im Kampf unterstützen sollte und liess ihn die Erfolge mitverfolgen. Und als er es schliesslich erlaubte, erhielt sie die Möglichkeit ihren Sensei zu töten. Beinahe scheiterte sie an ihren eigenen Zweifel, beinahe schaffte er es, ihre Überzeugungen zu brechen. Beinahe hätte die Liebe für ihn, über den Hass gesiegt. Jedoch, Izuma fand in diesem Kampf sein Ende. Sie hinterliess seine Leiche Kirigakure und brachte jene Experimente zurück zu ihren Dörfern, die sie als lebensfähig einstufte. Jene, die sie als akute Gefährdung für andere, oder sich selbst ansah und jene, deren Leid zu gross zum Leben war, nahm sie mit sich und betreute sie bis zum Ende. Doch dies reichte nicht, um ihre Schuld zu tilgen und so suchte sie nach Wegen, Demut und Reue zu beweisen. Sie schützte wehrlose Bauern vor den Launen der Natur und der machthabenden Menschen. Sie heilte Verletzte und Kranke. Nichts aber konnte ihre Leere füllen und nichts konnte ihre Schuld begleichen.

Sie erkannte, dass sie allein nichts gegen den kalten Krieg tun konnte, der Unsicherheit und Angst in die Köpfe der Menschen trieb. Sie war nicht mächtig genug, um gegen eine Übermacht zu bestehen, noch besass sie das diplomatische Geschick, um zwischen den grossen Dörfern zu vermitteln. Kazuo liess also von dem Vorhaben ab und liess sich im neutralen Gebiet mit ihrem Gefolge nieder. Längst bestand dieses nicht mehr nur aus bedauernswerten Experimenten. Gewöhnliche Menschen hatten sich ihrer Reise angeschlossen, denn sie versprachen sich Schutz und Sicherheit. Die alternde Konoichi wollte diesem Versprechen, welches sie nie gegeben hatte, nachkommen. Als sie sich also niederliess, gründete sie ein Dorf, Tanigakure, das Dorf versteckt im Tal. Zunächst gab sie sich dem Irrtum hin, dass dieser Ort unabhängig vom Treiben der Welt in Frieden leben könnte, doch um die Wirtschaft und den Erhalt zu stärken, musste Handel betrieben werden. Dieser machte Shinobi auf das Dorf aufmerksam, welche mit ihrer Macht das Dorf zu unterdrücken gedachten. Alleine aber konnte Kazuo diese Bedrohung nicht abwenden. So suchte sie nach fähigen Shinobi, die bereit waren, für diese Sache zu kämpfen. Als das Dorf jedoch an stärke gewann, wurde Kemurigakure auf es aufmerksam. Es wurden Friedensverträge zu Ungunsten von Tani unterzeichnet, derer sich Kazuo nicht erwehren konnte, denn einen Krieg gegen eines der grossen Reiche konnte sie sich nicht erlauben. Und so begann sie ihre Arme im Schatten aufzubauen, denn einer Unterdrücken wollte sie sich nicht einfach so ergeben. Der Grundstein für Kuragari war gelegt. Eine Organisation verborgen in der Dunkelheit, die die Sicherheit ihres Dorfes gewährleisten sollte.

Fürs Team

» Name:
Kazu - oder was auch immer euch einfällt ~

» Avatarperson:
Azami - Kagerou Project

» Regelsatz:
Von Akira aufgefressen ~

» Mehraccounts:
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Kazuo Shizumi
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